Benjamin uber Kafka: Texte, Briefzeugnisse, Aufzeichnungen by Walter Benjamin

By Walter Benjamin

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Ich glaube, Dir Ähnliches in Verbindung mit Kafka-Diskussionen schon einmal geschrieben zu haben. Ich muß vor ich weiß nicht wie viel Jahren über solche Fragen der bloßen Tradierbar&eite« im Zusammenhang meiner Studien Aufzeichnungen gemacht haben, die ich gern wieder vorsuchen möchte: im Problemzusammenhang der Frage nach dem »Wesen« des Gerechten scheint sie mir aufzutreten, des »Heiligen«typus der verfallenden jüdischen Mystik, - Daß Weisheit ein Traditionsgut sei, ist natürlich völlig wahr: sie hat ja die wesentliche IJnkonstruierbarkeit aller Traditionsgüter.

1934 (s. Briefwechsel, 177) [M]it Kafka geht es immer weiter, und ich bin dir darum dankbar für deine neuen Bemerkungen. Ob ich den Bogen jemals so werde spannen können, daß der Pfeil abschnellt, ist natürlich dahingestellt. Während aber meine sonstigen Arbeiten recht bald den Terminus gefunden hatten, an dem ich von ihnen schied, werde ich es mit dieser länger zu tun haben. Warum, deutet das Bild vom Bogen an: hier habe ich es mit zwei Enden zugleich zu 82 tun, nämlich dem politischen und dem mystischen.

Ich habe übrigens noch nicht sehr viel darin lesen können, mir aber alsbald die Kafkasche Formulierung des kategorischen Imperativs »handle so, daß die Engel zu tun bekommen« [der Satz stammt von Kierkegaard] daraus zugeeignet. 83 25 • Scholem an Benjamin. New York, 6. 1938 (s. Briefwechsel, 264) Ich möchte Dich an unser Gespräch über Kafka [in Paris, Februar 1938] erinnern und daran, daß Du mir einen eventuell präsentablen Brief gelegentlich der Brodschen Biographie schreiben wolltest. Lege das nicht zu sehr aufs Eis, es ist möglich, daß ich in Europa mit Schocken zusammenkomme und es brauchen kann.

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